Über Mich
Schon immer war ich daran interessiert, wie Gesellschaften funktionieren und wie Staaten, Gruppen sowie Einzelpersonen mit Macht und Verantwortung im beruflichen wie privaten Umfeld umgehen.
Sprache ist dabei das zentrale Kommunikationsmittel. Sie prägt unsere Gesellschaft und vermittelt Normen und Werte, die sich in Gesetzen, Unternehmenskulturen und Dienstleistungen widerspiegeln.
Aufgrund dieses Interesses habe ich berufsbegleitend Politikwissenschaften und Gender Studies studiert und war langjährig im Gleichstellungs- und Diversity Management-Bereich tätig.
In dieser Zeit habe ich erfahren, wie entscheidend ein positives Betriebsklima und qualifizierte Mitarbeitende für den Unternehmenserfolg sind. Ebenso wurde deutlich, dass Vorurteile und Abwertungen nicht nur die Betroffenen belasten, sondern auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen können.
Aus diesem Grund biete ich nun verschiedene Leistungen an, die gezielt zur Förderung des Unternehmenserfolgs beitragen.
STUDIEN
Universität WIEN
POLITIKWISSENSCHAFTEN - 2009GENDER STUDIES - 2021ZERTIFIZIERUNGSLEHRGANG
“DEUTSCH ALS ZWEIT- UND FREMDSPRACHE WELTWEIT UNTERRICHTEN - ONLINE” - 2024
BERUF
Meine berufliche Tätigkeit hat bis 2026 im Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) stattgefunden.
In den Anfängen war ich in den Bereichen “Beförderungen von Milizsoldaten”, “Personalmarketing” und danach im “Kommunikationsbereich” tätig.
Ab 2003 war ich zunächst ehrenamtlich für Gleichstellung in verschiedenen Funktionen verantwortlich und ab 2008 “hauptberuflich” beschäftigt. Zunächst als Referentin “Gender Mainstreaming” in der Generalstabsabteilung, danach in der Abteilung Menschenorientierte Führung und Wehrpolitik als Referentin “strategisches Gleichstellungsmanagement” und schließlich als Leiterin der Stabsstelle strategische Gleichstellung und Diversity Management sowie als Beraterin des Generalsekretärs BMLV in Gleichstellungsangelegenheiten.
Aktuelle Tätigkeiten - Unterrichte & Schulungen
Verwaltungsakademie des Bundes
Grundzüge des Verfassungsrechts unter Berücksichtigung des Unionsrechts und des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensrechts beim Grundausbildungs-Basislehrgang für BundesbediensteteBehinderung - Neu im Team
Kernkompetenzen Gender Mainstreaming/Gender Budgeting
Hochschule Campus Wien
Gender- und Diversitymanagement im Lehrgang Public Management
Volkshochschule WOLKERSDORF
Deutschunterricht A1/A2
Beispiele meiner bisherigen Tätigkeiten
Gleichstellungsrichtlinie für das Bundesministerium für Landesverteidigung
Diese Richtlinie wurde 2020 in Kraft gesetzt und war der strategische Rahmen, also die Basis für die Umsetzung von Gleichstellung beim Militär.
Sie war die konkrete Anordnung zur Umsetzung der Staatszielbestimmung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern bekennen und enthielt das Verbot von Diskriminierung aufgrund ethnischen Zugehörigkeit, Behinderung, Religion bzw. Weltanschauung, Alter und Geschlechtsidentität.In der Richtlinie wurde festgelegt, dass die Verantwortung für die Umsetzung auf 3 Säulen beruht:
Durch die Leitungsebene erfolgen die Grundsatzweisungen und die zur Verfügungstellung von Fachexpertise
Die Umsetzung hat durch die Führungskräfte selbstständig in den jeweiligen Verantwortungsbereichen zu erfolgen.
Alle Mitarbeitenden sind verpflichtet Gleichstellung im Sinne von Gleichwertigkeit in ihren dienstlichen Funktion auszuüben und jede Form von Diskriminierung zu vermeiden.
Die erforderlichen fachlichen Informationen zur Gleichstellung wurden im Sinne der Übersichtlichkeit in einem Begleitheft festgehalten.
Da Sprache Normen und Werte transportiert wurde auch ein Sprachleitfaden für einen wertschätzenden Sprachgebrauch geschaffen.
Die Entwicklung der 3 Dokumente erfolgte ausschließlich durch Silvia Moosmaier
GEWALTig - Event zum Thema strukturelle Gewalt und Gewaltprävention
Theaterstück ROTER ROSEN REGEN
Milada Bilek, Gerda Kapeller, Sandra Masch, Silvia Moosmaier
Vorstellung der Kunstdrucke
von Elisabeth BERGNER in der
AULA Rossauer-Kaserne am
Weltfrauentag
Schutz und Hilfe sind Kernthemen in der Verteidigung und im Sport. Um hier gute Arbeit zu leisten, ist es wichtig sich mit den verschieden Arten von Gewalt auseinanderzusetzen. Die Beschäftigung mit diesem Thema war der Anlass für den barrierefreien Event GEWALTig im BMLVS. Zusammengefasst ging es um Sicherheit durch „Hinsehen“ – „Erkennen“ – „Handeln“.
Diese Veranstaltung erreichte die Teilnehmenden über audiovisuelle Darstellungen in Form einer gespielten Sequenz über die Auswirkungen und Beweggründe von Gewalt (Theaterstück „Roter Rosen Regen“ von Katharina Kutil) und kurzen Statements mit Frozen Pictures (Autorinnen Silvia Moosmaier und Katharina Kutil). Die Statements wurden unter anderem durch die Obfrau des Frauenhaus Amstetten, dem Vertreter der Truppen- und Familienbetreuung des Landstreitkräfte Kommandos Dr. Oberst Otto Just, die Sonderberaterin des Herrn Bundesministers, Nationalratsabgeordnete a.D. Dr.in Irmtraut Karlsson, die Sektionschefin für Frauenangelegenheiten und Gleichstellung des Frauenministeriums, Mag.a Ines Stilling, und dem Gender Advisor KFOR, KOSOVO vorgetragen.
Der Gender Advisor betonte, dass es für Frauen in und nach Kriegen und Konflikten besonders wichtig ist, mit Soldatinnen in Kontakt treten zu können. Wie allgemein bekannt sein dürfte, fehlt es den Frauen meistens an Möglichkeiten ihre Sicherheitsbedürfnisse den richtigen Stellen mitzuteilen, weil sie weder Funktionen, noch Positionen in der eigenen Gesellschaft innehaben. Hinzu kommt, dass sie durch die häufig negativen und gewaltvollen Erfahrungen mit Männern, oft nicht in der Lage sind mit Soldaten von Friedensmissionen zu sprechen. Diese Frauen brauchen weiblichen Beistand und Unterstützung.
Des Weiteren wurde der Leitfaden „FÜR SICHERHEIT UND RESPEKT gegen sexualisierte Übergriffe im Sport“ vorgestellt . Der Leitfaden bietet Information, was alles unter sexualisierten und sexuellen Übergriffen zu verstehen ist, wie diese erkannt werden können, welche vorbeugenden Maßnahmen möglich sind und was im Falle des Falles zu tun ist.
Zum Abschluss wurden Kunstdrucke der österreichischen Künstlerin Elisabeth BERGNER durch Dr.in Irene Suchy von Ö1 versteigert. Der Erlös ging an die ADA (Austrian Development Agency) im KOSOVO für ein Resilienzprojekt und an das Frauenhaus AMSTETTEN.
Idee, Konzeption, Frozen Pictures und Statements, Leitung des Organisationsteams, Budgetierung, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit sowie eine der darstellenden Künstler:in durch Silvia Moosmaier
Entwicklung von Gleichstellungsunterrichten
Da Gleichstellung eine gesetzliche Verpflichtung ist, sind alle Führungskräfte und Mitarbeitenden verpflichtet im Rahmen ihrer Tätigkeiten und im gegenseitigen Umgang miteinander jede Art von Diskriminierung zu unterlassen und bei allen beruflichen Aufgaben die Unterschiedlichkeit in den Zielgruppen zu berücksichtigen.
In Umsetzung dieser gesetzlichen Vorgaben wurden ein Basismodul und ein Einsatzmodul entwickelt.
Das Basismodul umfasst einen Sensibilisierungsteil, einen Ausbildungsteil zur Vermittlung von Grundwissen zur Gleichstellung und einen Übungsteil. Das Modul wird im Rahmen der Grundausbildung sowohl bei den Militärpersonen, als auch bei den Zivilbediensteten unterrichtet.
Das Einsatzmodul vermittelt einsatzbezogenes Wissen zur Berücksichtigung einer Gleichstellungsperspektive im jeweiligen Einsatzraum. Es ergänzt die interkulturelle Kompetenz um den Faktor Gleichstellung. Insbesondere wird Wissen zu den Aufgaben von Gender Advisor, der UN Resolution 1325 - Frauen, Frieden, Sicherheit vermittelt.
Erkennen des Bedarfes, Konzeption, Leitung des Entwicklung und Ausarbeitung, Abhalten von Unterrichten durch Silvia MoosmaierEvent INCLUSION - INTERNATIONALER TAG DER MENSCHEN MIT BEHINDERUNG
SOZIALMINISTER
Alois Stöger
BM a.D. Maria RAUCH-KALLAT
Im Zeichen des internationalen Tages von Menschen mit Behinderung fand im Dezember 2017 das erste Mal eine Veranstaltung für diese Personengruppe beim Bundesheer statt.
Eingeladen waren alle Bediensteten mit Behinderung mit ihren vorgesetzten Personen, die Führungsebene des Ministeriums sowie Behindertenorganisationen und politische Vertreter:innen von Land und Bund.
Ziel war es aufzuzeigen, welche Leistungen Menschen mit Behinderung im täglichen Leben und im beruflichen Alltag vollbringen. Darüber hinaus sollte Vorurteilen entgegengewirkt und für das Thema sensibilisiert werden. Speziell Soldatinnen und Soldaten sind auf Grund des hohen Risikos im militärischen Einsatz besonders gefährdet und im Falle des Falles auf die Fürsorge des Dienstgebers angewiesen.
Aber auch im Sport gibt es für Menschen mit Behinderung oft viele Hindernisse.
Zur Sensibilisierung wurde mit unterschiedlichen Stilmitteln gearbeitet. In Form von kurzen
Theatersequenzen und Mit-Mach-Stationen wurden Hürden im Arbeitsalltag einer behinderten Person dargestellt. So konnten sich die Teilnehmenden beispielsweise an einem Parcours im Rollstuhl oder am blinden Ertasten von Gegenständen versuchen und sich so in die Situation einer behinderten Person hineinversetzen.
Da dieser Event von den Bediensteten mit Behinderung sehr begrüßt wurde, entwickelte sich daraus ein jährlicher Event. Weiters wurde ein "Gleichstellungsforum für Bedienstete mit Behinderung" eingerichtet, an dem sich alle Bediensteten mit Behinderung auf freiwilliger Basis einbringen können. Ganz im Sinne des Behindertenrechts der Selbstbestimmung "Nicht über uns".
Idee, Konzeption, Projektmanagement, Leitung des Organisationsteams, Budgetierung, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit durch Silvia MoosmaierHERZGESUNDHEIT
Ein Projekt - viele Ziele
Dr. Emich/Arbeitsmedizin BMLV
Uni.Lektor Dr. Sponder/Projektleiter für das AKH, Kardiologe
Mag.a Schmid/Juristin BMLV
Dr. Emich, Offiziersstellvertreter Koska/Arbeitsmedizin BMLV, Projektleiterin Mag.a Moosmaier, Offiziersstellvertreter Göttlicher/Mitglied Projektteam
Susanne Spendelhofer, Mathias Moosmaier
Nachdem 2010 ein Lehrstuhl für Gender Medizin an der Universität Wien eingerichtet worden war, rückte die physische Diversität von Frauen und Männer in den Blickpunkt der Wissenschaft und Forschung. Es wurde sichtbar, dass bisher zu wenig auf die Vielfalt von Körpern in der Symptomatik, Diagnose und Behandlung von Krankheiten eingegangen wurde.
Diese Nichtbeachtung hatte z.B. zur Folge, dass es nicht bekannt war, dass es bei Frauen und Männer unterschiedliche Symptome bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt. Also ein Herzinfarkt bei Männern andere Symptome zeigt, als bei Frauen.
Da eine bestmögliche medizinische Versorgung von Militärpersonen und Zivilbediensteten ein wichtiges Anliegen für das Militär ist, wurde im BMLV ein 2-jähriges Forschungsprojekt mit der Medizinischen Universität Wien entwickelt und umgesetzt.
Dabei wurden mehrere Ziele festgelegt und erreicht:
Bekanntmachung und Erkennen von Vorteilen der Gender Medizin (Gleichstellungsziel)
Durchführung einer breit angelegten und niederschwelligen betrieblichen Gesundheitsförderung und damit einhergehend eine Sensibilisierung zum persönlichen Gesundheitszustand (Arbeitsmedizin)
Förderung einer abteilungsübergreifenden und hierarchiefreien Kommunikation von Mitarbeitenden durch das gemeinsame Ziel der Herzgesundheit und ein Zusammentreffen und Austausch in den Informationsveranstaltungen und den Fokusgruppen (Unternehmenskultur)
Erforschung des Einflusses von Bewegung und Sport auf Atherosklerose-Biomarker (Interesse des Allgemeinen Krankenhaus/Medizinische Universität Wien)
In den Ergebnissen hat sich gezeigt, dass eine betriebliche Gesundheitsförderung die Anzahl der Krankenstandstage reduziert hat! Aus diesem Grund wurde im BMLV die für alle Mitarbeitenden die Möglichkeit geschaffen, 1 Stunde pro Woche Bewegung zu machen.
Ablauf der Studie
Der medizinische Ablauf der Studie war in zwei Hauptuntersuchungen, Trainingseinheiten sowie Kontrolltreffen gegliedert.
Während der Studie fanden mehrere Informationsveranstaltungen statt. Sie dienten dem gegenseitigen Austausch und boten Informationen zu „Iss dich fit“ , „Gesunde Gefäße“ , „Stressbewältigung“ , „Zuckerfalle“ und „Ich merke es mir“ .
In den Aktivgruppen wurden danach die theoretischen Inhalte der Informationsveranstaltungen unter fachkundiger Leitung in die Praxis umgesetzt. Für die Schulung von gesünderen Ernährungsgewohnheiten standen die Proband:innen auch hinter dem Herd, lernten frisch und vitaminreich zu kochen und welche Portionsgrößen passend zu ihrem Sportprogramm am effektivsten zu einer Stärkung der Muskeln und Reduktion der Fettzellen führen.
Idee, Konzeption, Projektmanagement, Leitung des Organisationsteams, Leitung und Moderation der Veranstaltungen, Leitung der Fokusgruppe Linedance, Budgetierung, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit durch Silvia Moosmaier
